Studentische Vertretung der TU München neu konstituiert

Auf der ersten Sitzung des Fachschaftenrates* (FSR) im Wintersemester 2013/14, am 17.10., hat dieser einen neuen Vorsitz, sowie die Referentinnen und Referenten der Studentischen Vertretung der TU München neu gewählt. Den Vorsitz übernimmt Sebastian Biermann (Informatik), der bereits im letzten Jahr als stellvertretender Vorsitzender hochschulpolitisch aktiv war. Für die Vertretung der Studierenden im Senat und Hochschulrat haben sich Peter Zarnitz und Peter Kuhn (Informatik und Maschinenwesen), die bereits bei den Hochschulwahlen im Sommersemester von allen Studierenden in das Amt gewählt wurden, vom Fachschaftenrat bestätigen lassen.

Das Referat für Hochschulpolitik, welches im letzten Jahr unbesetzt war, wird jetzt von Philipp Rinner (Sport- und Gesundheitswissenschaften) übernommen, der sich bisher um die Öffentlichkeitsarbeit der Studentischen Vertretung gekümmert hat. Als weitere Referentin für Hochschulpolitik wurde Franziska Bernreiter (Berufliches Lehramt) gewählt, die in der vergangenen Amtszeit Beauftragte für das Studentenwerk war. 

Auch im kommenden Jahr gibt es für die Neugewählten Viel zu tun. Zwar wurden im letzten Jahr wichtige Ziele erreicht, dennoch stehen gerade in den nächsten Monaten und Jahren weitere dringende Themen auf der Tagesordnung. „Mit der Abschaffung der Studienbeiträge haben wir im letzten Jahr viel erreicht. Die Politik hat mit der vollständigen Kompensation durch die Studienzuschüsse die richtigen Weichen gestellt. Jetzt geht es darum, die bewährte studentische Mitbestimmung bei der Vergabe der Mittel zu erhalten und die Studienzuschüsse weiterhin zur Verbesserung von Studium und Lehre einzusetzen“, sagt Sebastian Biermann, der als Vertreter in der Präsidialkommission Studienbeiträge bereits in der letzten Amtszeit in das Thema Studienzuschüsse involviert war. „Wir Studierende erleben die Studienbedingungen jeden Tag, weshalb wir Verbesserungspotential direkt und schnell erkennen. Unsere Einbindung in den Vergabeprozess der Studienzuschüsse ist deshalb nicht nur gesetzlich geboten sondern auch ein Gewinn für jede Hochschule.“, ergänzt Franziska Bernreiter.

Zudem werden die Themen rund um die soziale Situation der Studierenden immer wichtiger. Hierzu erklärt Philipp Rinner: „Das Studentenwerk ist bereits eine gute Anlaufstelle für diese Problemfelder. Allerdings ist es gerade in München besonderes teuer zu studieren. Daher muss sich insbesondere auf dem Münchener Wohnungsmarkt und beim BAföG in den nächsten Jahren einiges bewegen.“

Gerade im Hinblick auf die Systemakkreditierung und den damit verbundenen rechtlichen Fragen in den Prüfungs- und Studienordnungen bemüht sich die Studentische Vertretung weiterhin um ein möglichst freies Studium. „Die Bologna-Reform bringt neben ihren vielen Problemen auch neue Möglichkeiten zur Gestaltung des Studiums. Die momentane Flut an Änderungen in den Studienordnungen erfordert deshalb eine besonders kritische Begleitung durch die studentische Vertretung.“, erklärt Peter Zarnitz, der sich bereits seit einem Jahr im Senat mit zahlreichen Studienordnungen befasst hat.

Viele der Themen betreffen nicht nur die Studierende an der TUM. Daher wird sich die Studentische Vertretung auch im nächsten Jahr in der landesweiten Studierendenvertretung, der Landes-Asten-Konferenz (LAK) Bayern, einbringen. Peter Kuhn, der die Studentische Vertretung der TUM dort regelmäßig vertritt, meint hierzu: „BAföG, Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern, Hochschulautonomie – die Liste der Themen auf der politischen Agenda ist lang. Hier werden wir ganz genau hinschauen und uns konstruktiv einbringen und mit der Forderung die Rechte der Studentischen Vertretungen zu stärken werden wir der Liste noch ein gewichtiges Thema hinzufügen.“

 

Als weitere Referentinnen und Referenten wurden gewählt:

Christian Zoller (Elektro- und Informationstechnik) und Benjamin Schnoy (Informatik) als Finanzreferenten, Dominik Hähnel und Matthias Gehring (beide Mechatronik und Informationstechnik) als Referenten für Veranstaltungstechnik, Helene Meyer (Bauingenieurwesen) als Referentin für die studentische Zeitung p.a.n.i.k., Bernhard Gerl (Maschinenwesen) als Mobilitätsreferent, Martin Herrmann (Informatik) als Queer-Referent, Daniel Hugenroth (Informatik) als IO-Referent, Franziska Bernreiter (Berufliches Lehramt) als Studentenwerksbeauftragte, Jona Malte Platzer (TUM-BWL) als Beauftragter für die AStA-Sanitäter und Matusch Jaklovský (Elektro- und Informationstechnik) als Beauftragter für die AStA-Securitys. 

 

* Der Fachschaftenrat setzt sich aus allen Fachschaften der TUM zusammen, die dort durch gewählte Delegierte repräsentiert sind, und ist als eine Art Parlament der Studierenden das höchste hochschulweite studentische Gremium an der TUM. Im Fachschaftenrat haben die Fachschaften unter anderem die Möglichkeit für einen regelmäßigen Austausch und es werden die Positionen zu hochschulpolitischen Themen gefasst, welche die Studentische Vertretung innerhalb und außerhalb der Hochschule vertritt.

 

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