Studentische Vertretung der TU München neu konstituiert

Mit dem Beginn des Wintersemesters 2014/15 hat der Fachschaftenrat (FSR) der TU München neue Vorsitzende, Referentinnen und Referenten sowie Beauftragte gewählt. Auf der 215. Sitzung wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende Konstantin Römer, der im 7. Semester Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre studiert, zum neuen Vorsitzenden des Fachschaftenrates gewählt. Unterstützt wird er durch den neuen stellvertretenden Vorsitzenden Christian Zoller, Student im Master Elektro- und Informationstechnik.

Die beiden Studentischen Vertreter in Senat und Hochschulrat, Nora Pohle und Peter Zarnitz, die im Sommer bei den Hochschulwahlen von den Studierenden gewählt wurden, wurden ebenfalls durch den Fachschaftenrat bestätigt.

Das Referat für Hochschulpolitik übernimmt Katharina Kollenda, die im 7. Semester Ingenieurwissenschaften (MSE) studiert.

Das Aufgabenspektrum für die neue Amtszeit wird sehr breit sein. Im vergangenen Jahr wurden wichtige Ziele erreicht, dennoch stehen gerade in den nächsten Monaten weitere dringliche Themen auf der Tagesordnung.

„Angesichts stetig steigender Mietpreise sowie eines Rekordhochs der Studierendenzahlen an der TUM ist die Verbesserung der Wohnsituation in Campusnähe ein seit Jahren aktuelles Thema in der Hochschulpolitik. In enger Abstimmung mit den Studierendenvertretungen der anderen Münchener Hochschulen werden wir uns weiterhin intensiv diesem Thema widmen“, stellt Nora Pohle in Aussicht.

Ein weiteres München-weit relevantes Thema ist die zukünftige Entwicklung des vor einem Jahr eingeführten Semestertickets. „Für die Verhandlungen mit der MVG und der Stadt München ist eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Studierendenvertretungen und dem Studentenwerk unverzichtbar“, stellt Christian Zoller fest.

Der Vorschlag des Präsidenten Wolfgang A. Herrmann, die Lehrsprache aller Lehrveranstaltungen im Master of Science an der TUM auf Englisch umzustellen, hat nicht nur in der Studierendenschaft, sondern auch in der Öffentlichkeit für einige Diskussion gesorgt. „Auch wir werden dieses Thema weiterhin aufmerksam verfolgen und die Meinung des Fachschaftenrates aktiv vertreten“, so Katharina Kollenda.

Abschließend stellt Konstantin Römer fest: „Im Vorfeld der erfolgreichen Systemakkreditierung der TU München wurden viele Prozesse definiert, die jetzt in den üblichen Ablauf integriert werden müssen. Diese reichen von der Erstellung von Studiengängen über die Definition bestimmter Lehrformate bis hin zur Durchführung von Prüfungen. Eine einheitliche Durchführung bringt gerade für Studierende, die an mehreren Fakultäten lernen von großem Vorteil“.

 

Als weitere Referentinnen und Referenten wurden gewählt:

Benjamin Schnoy (Informatik) als Finanzreferent, Dominik Hähnel (Mechatronik und Informationstechnik) und Christian Graßl (Berufliches Lehramt) als Referenten für Veranstaltungstechnik, Helene Meyer (Bauingenieurwesen) als Referentin für die studentische Zeitung p.a.n.i.k., Lenard Kerkhoff (Umweltingenieurwesen) als Umweltreferent, Marina Wottschal (TUM-BWL) als Diversity-Referentin, Franziska Bernreiter (Berufliches Lehramt) als Studentenwerksbeauftragte, Jona Malte Platzer (TUM-BWL) als Beauftragter für die AStA-Sanitäter.

 

* Der Fachschaftenrat setzt sich aus allen Fachschaften der TUM zusammen, die dort durch gewählte Delegierte repräsentiert sind, und ist als eine Art Parlament der Studierenden das höchste hochschulweite studentische Gremium an der TUM. Im Fachschaftenrat haben die Fachschaften unter anderem die Möglichkeit für einen regelmäßigen Austausch und es werden die Positionen zu hochschulpolitischen Themen gefasst, welche die Studentische Vertretung innerhalb und außerhalb der Hochschule vertritt.