Interuniversitäre Ferienakademie

Die interuniversitäre Ferienakademie bietet seit 1984 jedes Jahr ein Kursprogramm an, um begabte und interessierte Studierende der veranstaltenden Universitäten zu fördern. Die Kurse finden in Berggasthöfen im Sarntal statt, sie werden überwiegend durch Spenden von Firmen und von Fördervereinen der beteiligten Universitäten finanziert, wodurch insbesondere die Fahrt- und Aufenthaltskosten der Teilnehmer abgedeckt werden.

Derzeit beteiligen sich neben der TUM die Friedrich-Alexander-Univeristät Erlangen-Nürnberg und die Universität Stuttgart an der Ferienakademie.

Ein typischer Ferienakademiekurs besteht aus etwa 14 Studierenden und zwei Professoren, das Programm ist meistens seminarähnlich mit Vorträgen der Teilnehmer; in einigen Kursen wird auch gemeinsam an einem Projekt gearbeitet. Ein Freizeitprogramm, bei dem Bergwanderungen natürlich eine große Rolle spielen, ist auch wesentlicher Bestandteil der Ferienakademie. Dieser Rahmen ermöglicht ein intensives gemeinsames Arbeiten von Studierenden und Professoren, das im Unialltag nur selten möglich ist, andererseits aber vielen begabten Studierenden einen Impuls gibt, um an ihrem Studium ganz neue spannende Seiten zu entdecken. Das erfordert aber auch von allen Beteiligten die Bereitschaft, sich darauf einzulassen. Bietet aber im Gegenzug eine einmalige Erfahrung, von der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer oft noch lange zerren.

Die Finanzierung aus Studienzuschüssen der TUM erfolgt anteilig in etwa nach der Größenordnung der teilnehmenden Studierenden der TUM.

Kostenaufstellung

Jahr Kurse Mittel aus Studienzuschüssen
2014 10 20.382 €
2015 13 28.450 €
2016 13 30.351 €
2017 13 32.290 €
2018 13 34.268 €
  Gesamt 145.741 €